Allgemeine Geschäfs- und Beförderungsbedingungen
(Stand: Februar 2021) der FAI rent-a-jet GmbH
(nachstehend “FAI” genannt)

FAI rent-a-jet GmbH, Flughafenstrasse 124
90411 Nürnberg, Deutschland

(1) Diese allgemeinen Geschäfts- und Beförderungsbedingungen der FAI rent-a-jet GmbH, in ihrer zum Vertragsschluss gültigen Fassung, werden Bestandteil jedes Vertrages mit FAI über alle von FAI erbrachten Leistungen.

(2) Abweichende oder entgegenstehende Vertragsbedingungen des Vertragspartners erkennt FAI nicht an, es sei denn, FAI hat ausdrücklich schriftlich ihrer Geltung zugestimmt.

Unter „Kunde“ versteht(en) sich die Person(en), die den Vertrag mit FAI geschlossen hat/haben und daher der Vertragspartner von FAI ist/sind. Unter „Passagier(e)“ ist/sind die Person(en) zu verstehen, die nach dem Vertrag zwischen FAI und dem Kunden mit dem Flugzeug befördert werden soll/sollen oder sich an Bord eines von FAI betriebenen Flugzeugs oder im Auftrag von FAI betriebenen Flugzeugs befindet/ befinden.

Der Kunde ist für die unverzügliche und vollständige Weitergabe dieser Allgemeinen Geschäfts- und Beförderungsbedingungen und anderer Mitteilung oder Hinweise von FAI an jeden vom Kunden vorgesehenen Passagier sowie für die Inpflichtnahme jedes Passagiers zur Einhaltung der Vorgaben für Passagiere verantwortlich. Soweit der Kunde diese Pflichten zur Weitergabe und Inpflichtnahme der Passagiere nicht erfüllt, ist er FAI zum Ersatz aller daraus folgenden Schäden verpflichtet.

(1) Die Flugbuchungsanfrage des Kunden kann durch Brief, Fax, E-Mail, Telefon oder mündlich unter Anwesenden vorgenommen werden.

(2) Die auf Anfrage des Kunden von der FAI erstellten Angebote sind freibleibend, unverbindlich und gelten vorbehaltlich der Verfügbarkeit des Luftfahrzeugs.

(3) Ein von FAI auf Anfrage des Kunden übersandter Chartervertrag ist noch kein verbindliches Angebot.

(4) Der Vertrag zwischen dem Kunden und der FAI über von der FAI zu erbringende Flugdienste oder weitere Leistungen (der „Chartervertrag“) kommt erst zustande, wenn der Kunde den von FAI per Fax oder per E-Mail übersandten Chartervertrag unterzeichnet und per Fax oder per E-Mail  an FAI gesandt hat und FAI nachfolgend den Chartervertrag auch unterzeichnet und den von FAI unterzeichneten Chartervertrag per Fax oder per E-Mail an den Kunden gesandt hat.

(5) Wenn der Kunde nach Zustandekommen des Chartervertrags noch Änderungswünsche erhebt, steht deren Annahme oder Ablehnung im alleinigen Ermessen der FAI, FAI ist zu Vertragsänderungen nicht verpflichtet.

Ist ein Passagier nicht zugleich der Vertragspartner von FAI, hat der Passagier keinen Beförderungsanspruch und auch sonst keine Leistungsansprüche gegenüber FAI; der Chartervertrag ist kein echter Vertrag zugunsten Dritter.

(1) Soweit die Nutzung eines bestimmten Luftfahrzeugsmusters vereinbart ist, ist FAI auch berechtigt, ein Luftfahrzeug eines gleichwertigen Luftfahrzeugmusters einzusetzen. Die Gleichwertigkeit des Musters bestimmt sich in diesem Fall ausschließlich nach der Anzahl der Sitzplätze für Passagiere.

(2) FAI kann sich zur Erfüllung der von ihr geschuldeten Leistungen, sowohl ganz als auch teilweise, auch ihr verpflichteter Dritter und insbesondere auch anderer Luftfahrtunternehmen bedienen. Die allgemeinen Geschäfts- und Beförderungsbedingungen des Dritten gelten in diesem Fall ergänzend.

(3) Wenn FAI den Flug nicht selbst durchführt, wird jedem Passagier mitgeteilt, welches Luftfahrtunternehmen den Flug durchführt, sobald FAI dies bekannt ist, spätestens aber beim Einstieg des Passagiers in das Luftfahrzeug.

(1) Der im Chartervertrag vereinbarte Charterpreis beinhaltet nur die Beförderung vom vereinbarten Abflugs- zum Bestimmungsort, inklusive der Kosten der Besatzung, Crewübernachtung, Landegebühren, Gebühren für Streckennavigationsdienste, Standard-Catering und -getränke, Abfertigung durch Luftfahrtabfertigungsagenten sowie Luftsicherheitsgebühren sowie der Kosten eines Überführungsflugs, soweit ein solcher für die Bereitstellung des Flugzeugs auf dem Abflugort der Passagiere notwendig ist.

(2) In dem Charterpreis sind folgende Kostenposten („Zusätzliche Kosten“) nicht mit enthalten: die Vergütung von Bodentransportdiensten zwischen Flughäfen sowie zwischen Flughäfen und Stadtterminals oder Hotels, Kosten und Gebühren für ein den Standard übertreffendes Catering, VIP-Handling und VIP-Lounges, erforderliche Verlängerung der Flughafenöffnungszeiten, Enteisungskosten, Beschaffung der zusätzlichen Verkehrsrechte und Sonderleistungen sowie Flugzeugenteisung am Boden, Kosten für Visa- und Zollmarken, Zollgebühren, Flughafen- und Fluggastgebühren, Steuern und Entgelte sowie andere Abgaben und Steuern, die für Passagiere oder für die durch die Passagiere in Anspruch genommenen Leistungen durch Gesetz, Behörde oder einen anderen Rechtsträger wie Flughafen erhoben werden, inklusive länderspezifische Passagiersteuern und -abgaben, sowie die Kosten der Nutzung von Kommunikationsmitteln an Bord (wie Internet, sat-com-Telefon etc.). Sollten FAI Zusätzliche Kosten entstehen, sind diese von dem Kunden zusätzlich zum Charterpreis zu bezahlen. FAI wird diese Zusätzlichen Kosten dem Kunden entsprechend zusätzlich zum Charterpreis in Rechnung stellen.

(3) Soweit nicht im Chartervertrag ausdrücklich anders vereinbart, ist der Charterpreis ohne Abzug sofort nach Vertragsschluss fällig. Der Kunde versteht und stimmt zu, dass die Zahlung sofort nach Vertragsschluss und vor Beginn der Leistungserbringung eine wesentliche Bedingung für die Erfüllung des jeweiligen Chartervertrages mit FAI darstellt.

(4) Ist die Zahlung des Kunden trotz Zahlungsaufforderung von FAI nicht bis zu dem in der FAI-Zahlungsaufforderung benannten Zeitpunkt bei FAI eingegangen oder erlangt FAI Kenntnis davon, dass der Kunde in erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, dann ist FAI berechtigt, vom Chartervertrag zurückzutreten. Tritt FAI vom Chartervertrag zurück, dann entfällt jede Leistungspflicht von FAI und der Kunde hat FAI eine pauschalierte Entschädigung in Höhe von 75 % des Charterpreises zu zahlen. Dem Kunden ist der Nachweis gestattet, dass FAI kein Schaden oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist.

(5) Tritt FAI im Falle verspäteter Zahlung des Kunden nicht vom Vertrag zurück, dann ist FAI berechtigt, dem Kunden die Verzugszinsen in der durch die gesetzlichen Bestimmungen festgelegten Höhe zu berechnen. Darüber hinaus ist FAI zur Geltendmachung von weiteren, durch den Verzug verursachten Schäden berechtigt.

(6) Der Kunde ist verpflichtet, die geschuldeten Zahlungen in der im Chartervertrag vereinbarten Währung (EURO oder US-Dollar) zu leisten. Soweit keine besondere Vereinbarung getroffen ist, hat der Kunde die Zahlungen in EURO zu leisten. Der Kunde ist berechtigt, den Charterpreis per Überweisung oder per Kreditkarte (VISA, Mastercard oder American Express) zu bezahlen. FAI erhebt bei Kreditkartenzahlungen eine Gebühr von 5% des Charterpreises. Die Gebühr für die Kreditkartenzahlung stellt einen pauschalierten Schadensersatz dar. Dem Kunden ist der Nachweis gestattet, dass ein Schaden überhaupt nicht enstanden oder wesentlich niedriger als die Pauschale ist.

(1) Der Kunde kann den Chartervertrag mit FAI jederzeit kündigen.

(2) Die Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Textform (z.B. Brief, E-Mail, Fax oder Textnachricht); während des Fluges kann die Kündigung, wenn der Kunde sich an Bord des Flugzeugs befindet, auch mündlich vom Kommandanten bzw. gegenüber dem Kommandanten erklärt werden.

(3) Wenn der Kunde den Chartervertrag mit FAI kündigt, dann hat der Kunde pauschaliert folgende Entschädigung zu zahlen:

  • wenn die Kündigung FAI im Zeitraum bis spätestens 10 Tage vor dem Datum des Tages ersten nach dem Chartervertrag vorzunehmenden Fluges zugeht: 25% des Charterpreises;
  • wenn die Kündigung FAI später als 10 Tage, aber mehr als 48 Stunden vor dem Datum des Tages des ersten nach dem Chartervertrag vorzunehmenden Fluges zugeht: 50 % des Charterpreises;
  • wenn die Kündigung FAI später als 48 Stunden, aber mehr als 12 Stunden vor dem Datum des Tages des ersten nach dem Chartervertrag vorzunehmenden Fluges zugeht: 75 % des Charterpreises;
  • wenn die Kündigung FAI später als 12 Stunden vor dem Datum des Tages des ersten nach dem Chartervertrag vorzunehmenden Fluges zugeht: 100 % des Charterpreises;

sowie jeweils Zusätzliche Kosten gemäß Ziffer 7, soweit solche anfallen.

Dem Kunden ist der Nachweis gestattet, dass FAI kein Schaden oder ein wesentlich niedrigerer Schaden als die pauschalierte Entschädigung entstanden ist.

(4) Wenn die Kündigung während des Fluges erklärt wird, ist FAI verpflichtet, nach Wahl des Kunden

  • den Flug bis zum nächstgelegenen Flugplatz, auf dem die Landung möglich und zulässig ist, fortzusetzen, oder
  • zum Ausgangsflugplatz zurückzukehren oder, falls dies nicht möglich oder nicht zulässig ist, zum dorthin nächstgelegenen Flugplatz zu fliegen;

der Kunde ist in diesem Fall neben der Zahlung des vollen Charterpreises sowie der Zusätzlichen Kosten gemäß Ziffer 7, soweit solche anfallen, und zum Ausgleich von Zusatzkosten verpflichtet, die aufgrund der Flugausführung nach Wahl des Kunden entstehen (z.B. höhere Treibstoffkosten, Landegebühren o.ä.).

(1) Der Kunde ist verpflichtet, FAI den Namen und Vornamen der vom Kunden vorgesehenen Passagiere sowie sonstige Einzelheiten mitzuteilen, die von FAI zur Durchführung des Chartervertrages benötigt und nachgefragt werden. Die Mitteilung hat innerhalb der dafür von FAI gesetzten Frist zu erfolgen oder, soweit eine Frist nicht angegeben ist, spätestens 24 Stunden vor dem Abflug. Unterbleibt die rechtzeitige Mitteilung, ist FAI berechtigt, die Beförderung jedes Passagiers zu verweigern, für den die Angaben fehlen.

(2) Der Kunde ist selbst verantwortlich dafür, das Datenschutzrecht einzuhalten, wenn er die Fluggastdaten erhebt und an FAI weitergibt.

(3) Der Kunde haftet der FAI für alle Schäden, die FAI aus Datenschutzverstößen des Kunden entstehen.

(1) Der Kunde ist verpflichtet, dafür zu sorgen, dass jeder vom Kunden für den Flug mit FAI vorgesehene Passagier die jeweils erforderlichen Reisedokumente (z.B. Visa, Gesundheitszeugnis oder ähnliches) auf dem Flug mitführt. Reisepässe oder Visa müssen über die vorgesehene Reisezeit hinaus für einen Zeitraum von mindestens weiteren 3 Monaten gültig sein.

(2) Der Kunde haftet der FAI für alle Schäden, die FAI aus der Unrichtigkeit und Unvollständigkeit oder dem nicht oder nicht rechtzeitigen Vorliegen oder einer Verweigerung der Vorlage von Reisedokumenten durch den Passagier entstehen.

Der Kunde ist verpflichtet, dafür zu sorgen, dass alle Passagiere sich bis zum dem von FAI benannten Zeitpunkt zum Check-In einfinden („Check-In“). Geschieht das nicht, ist FAI nicht verpflichtet, einen etwaigen dem Kunden benannten Zeitpunkt oder ein Zeitfenster für den Abflug einzuhalten. Finden sich die Passagiere nicht alle spätestens zu dem von FAI benannten spätestmöglichen Zeitpunkt zum Check-In ein („letzte Möglichkeit für Check-In“/ Meldeschlusszeit), dann ist FAI nicht mehr verpflichtet, den Flug noch unmittelbar anschließend durchzuführen, sondern kann den Flug zu dem für FAI nächstmöglichen Zeitpunkt durchführen; zusätzliche Kosten aufgrund der späteren Flugdurchführung trägt der Kunde.

(1) Die nachfolgend aufgeführten Gegenstände dürfen nicht im aufgegebenen Gepäck mitgeführt werden, es sei denn das Mitführen eines dieser Gegenstände wurde FAI rechtzeitig angezeigt und FAI hat eine entsprechende Genehmigung der zuständigen Behörde für das Mitführen des betreffenden Gegenstandes im aufgegebenen Gepäck erhalten:

  • Spreng- und Brandstoffe sowie Spreng- und Brandsätze, die in der Lage sind, schwere Verletzungen hervorzurufen oder die Sicherheit des Luftfahrzeugs zu gefährden, einschließlich:
    • Munition,
    • Sprengkapseln,
    • Detonatoren und Zünder,
    • Minen, Granaten oder andere militärische Sprengkörper,
    • Feuerwerkskörper und andere pyrotechnische Erzeugnisse,
    • Rauchkanister und Rauchpatronen,
    • Dynamit, Schießpulver und Plastiksprengstoffe.

(2) Die im Anhang mit der Liste der verbotenen Gegenstände aufgeführten Gegenstände dürfen nicht in Sicherheitsbereiche oder an Bord eines Luftfahrzeugs mitgenommen werden, es sei denn das Mitführen eines dieser Gegenstände wurde FAI rechtzeitig angezeigt und FAI hat eine entsprechende Genehmigung der zuständigen Behörde für das Mitführen des betreffenden Gegenstandes an Bord des Luftfahrzeugs erhalten.

(3) Jeder Passagier ist hat sich vor Antritt des Flugs über im Handgepäck und/oder im Reisegepäck verbotenen Gegenstände zu informieren. Führt der Passagier an seiner Person oder in seinem Gepäck verbotene Gegenstände, insbesondere Waffen oder waffenähnliche Gegenstände mit sich, so hat er dies vor Reiseantritt dem Flugzeugkommandanten anzuzeigen. Der Flugzeugkommandant entscheidet über die Art der Beförderung und ist berechtigt, eine Beförderung abzulehnen, wenn dadurch eine Gefährdung von Personen oder des Flugzeugs zu befürchten ist.

(4) Auch der Kunde ist FAI gegenüber verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass die Passagiere keine verbotenen Gegenstände mitführen oder, wenn dies doch der Fall sein sollte, dies vor Reiseantritt dem Flugzeugkommandanten anzeigen.

(5) E-Zigaretten sowie Geräte, die mit einer Lithium-Batterie betrieben werden, dürfen nicht im Reisegepäck befördert werden. Führt der Passagier diese im Handgepäck mit sich, so hat er dies vor Reiseantritt dem Flugzeugkommandanten anzuzeigen. Der Flugzeugkommandant entscheidet über die Art der Beförderung und ist berechtigt, eine Beförderung abzulehnen, wenn dadurch eine Gefährdung von Personen oder des Flugzeugs zu befürchten ist.

(6) Der Kunde haftet FAI für alle Schäden, die FAI aufgrund von Verstößen der Passagiere gegen die Vorgaben zur Beförderung gefährlicher Gegenstände entstehen.

(1) Sämtliche Gegenstände oder sperriges Gepäck werden als Reisegepäck oder Handgepäck nur zugelassen, wenn wesentliche Beschädigungen, Verschmutzungen oder Gefährdungen von anderem Gepäck, Personen und Fluggerät ausgeschlossen sind. Der Flugzeugkommandant ist berechtigt, die Beförderung von Gegenständen abzulehnen, wenn dadurch eine solche Beschädigung, Verschmutzung oder Gefährdung zu befürchten ist.

(2) Der Kunde haftet FAI für Schäden, die FAI aufgrund einer Nichtbeachtung seitens der Passagiere zu diesen Vorgaben zur Beförderung von Gegenständen entstehen.

(1) Die Beförderung von kleinen Haustieren (z.B. Hunde, Katzen), die einen Passagier begleiten, erfolgt nur nach Ermessen des Flugzeugkommandanten; der Flugzeugkommandant wird die Beförderung nicht verweigern, soweit eine sichere Flugdurchführung gewährleistet ist.

(2) Die Beförderung größerer Tiere (ab 1,00 Meter Körperlänge oder 50 Zentimetern Schulterhöhe) erfolgt nur nach gesonderter Vereinbarung mit dem Kunden, anderenfalls ist diese ausgeschlossen.

(3) Der Kunde ist verpflichtet, für die erforderlichen Reisedokumente für mitreisende Tiere zu sorgen (z.B. Impfpässe). Der Kunde hat die erforderlichen Reisedokumente für die mitreisenden Tiere bis spätestens 72 Stunden vor dem Datum des Tages des ersten nach dem Chartervertrag vorzunehmenden Fluges, auf dem das Tier mitreist, an FAI zu übersenden; gehen die Reisedokumente nicht bis zu diesem Zeitpunkt zu, ist FAI berechtigt, die Beförderung des Tieres zu verweigern. Der Kunde hat dafür zu sorgen, dass der Passagier, den das Tier begleitet, die Reisedokumente für das Tier auf dem Flug mitführt.

(4) Der Kunde haftet der FAI für alle Schäden, die FAI aus der Unrichtigkeit und Unvollständigkeit oder dem nicht oder nicht rechtzeitigen Vorliegen von Reisedokumenten für ein mitreisendes Tier oder aus einer Verweigerung der Vorlage dieser Reisedokumente durch den Passagier entstehen.

Der Kunde haftet FAI für am Flugzeug außen oder im Flugzeuginnenraum durch Passagiere verursachte Schäden.

(1) Der Kommandant des Flugzeugs ist berechtigt, jederzeit alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen (Maßnahmen zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der Flugsicherheit (safety) und der Luftsicherheit (security) oder zum sonstigen Schutz von Leib, Leben und körperlicher Unversehrtheit von Passagieren oder Flugbesatzung (Gesundheitsschutz)) zu ergreifen. Insbesondere hat der Flugzeugkommandant volle Entscheidungsbefugnis über die Nutzlast und Sitzkapazität und die Zuweisung von Sitzplätzen sowie über die Verladung, Verteilung und Entladung von Fracht und Gepäck und ist berechtigt, den Passagieren Sicherheitsanweisungen zu erteilen. Gleichermaßen trifft der Kommandant alle notwendigen Entscheidungen, ob und in welcher Weise der Flug durchgeführt, von der vorgesehenen Streckenführung abgewichen und wo eine Landung vorgenommen wird. Der Kommandant ist insbesondere auch zur Beförderungsverweigerung nach Ziffer 20 berechtigt oder soweit der Kommandant dies aus Sicherheitsgründen (Flugsicherheit, Luftsicherheit, Gesundheitsschutz) für erforderlich erachtet.

(2) Der Kunde ist verpflichtet, die Passagiere über die Bordgewalt des Flugzeugkommandanten zu informieren und sie zu verpflichten, die Anweisungen des Kommandanten zu befolgen.

(3) Der Kunde haftet FAI für alle Schäden, die FAI aus der Nichtbefolgung von Sicherheitsanweisungen des Flugzeugkommandanten oder sonstigen Verstoßes gegen vom Kommandanten getroffene Sicherheitsmaßnahmen durch Passagiere entstehen.

(1) Für die Einhaltung der bei der Durch-, Ein- oder Ausreise von den Passagieren einzuhaltenden Gesetze, Vorschriften, Verordnungen oder Anordnungen der Staaten, die überflogen oder angeflogen oder von denen aus geflogen wird, ist jeder Passagier und der Kunde verantwortlich. FAI trifft insoweit keine Verantwortung gegenüber Passagieren oder dem Kunden, insbesondere ist FAI nicht zur Überprüfung verpflichtet.

(2) Der Kunde haftet FAI für alle Schäden, die FAI aus der Nichteinhaltung von bei der Durch-, Ein- oder Ausreise von den Passagieren einzuhaltenden Gesetze, Vorschriften, Verordnungen oder Anordnungen der Staaten, die überflogen oder angeflogen oder von denen aus geflogen wird, entstehen.

(1) Auf Verlangen der Zollbehörden haben Passagiere der Durchsuchung ihres Gepäcks durch die Zollbehörden beizuwohnen. FAI ist für die Überprüfungen durch diese anderen Stellen nicht verantwortlich.

(2) Passagiere haben sich und ihr Gepäck den durch die Behörden, den Flughafenbetreiber oder sonstige Stellen vorgenommenen Sicherheitsüberprüfungen und -durchsuchungen zu unterwerfen. FAI ist für die Überprüfungen durch diese anderen Stellen nicht verantwortlich.

(3) Passagiere haben sich und ihr Gepäck gegebenenfalls auch von der FAI durchgeführten Sicherheitsüberprüfungen und -durchsuchungen zu unterwerfen.

(4) Der Kunde haftet FAI für alle Schäden, die FAI aus der Verweigerung oder sonstigen Störung der Zoll- oder Sicherheitsüberprüfung durch den betroffenen Passagier entstehen.

(1) Passagiere haben sich den durch die Behörden, den Flughafenbetreiber oder sonstige Stellen vorgenommenen Gesundheitsüberprüfungen zu unterziehen. FAI ist für die Überprüfungen durch diese anderen Stellen nicht verantwortlich.

(2) Passagiere haben sich gegebenenfalls auch einer von FAI durchgeführten Gesundheitsüberprüfung zu unterwerfen. Der Passagier muss auf Nachfrage der FAI Angaben zu seinen Aufenthaltsorten und seinem Gesundheitszustand während vergangener Zeiträume machen und die Messung seiner Körpertemperatur mittels nicht invasiver Meßmethoden gestatten.

(3) Passagiere haben an den von FAI zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten gegebenenfalls vorgegebenen Gesundheitsschutzmaßnahmen von dem Moment des Einsteigens in das Flugzeug und bis zum Verlassen des Flugzeugs mitzuwirken. Insbesondere müssen Passagiere, soweit dies von FAI für den Zweck der möglichst weitgehenden Verhinderung der Verbreitung bedrohlicher übertragbarer Krankheiten (z.B. zum Schutz vor einer Infektion mit SARS-CoV-2/ Erkrankung an COVID-19 oder ähnlich bedrohlicher übertragbarer Krankheiten) gefordert wird, den von FAI vorgegebenen räumlichen Abstand voneinander einhalten oder, gegebenenfalls auch zusätzlich, die von FAI vorgegebene Schutzkleidung (z.B. Atemschutzmasken, Handschuhe o.ä.) tragen.

(4) Der Kunde haftet FAI für alle Schäden, die FAI aus der Verweigerung oder sonstigen Störung der Gesundheitsüberprüfung oder der mangelnden Mitwirkung an Gesundheitsschutzmaßnahmen durch den betroffenen Passagier entstehen.

(1) FAI kann die Beförderung von/eines Passagieren/Passagiers und/oder deren/dessen Gepäcks verweigern:

  • wenn der Kunde die von FAI angefragten Fluggastdaten für den Passagier nicht in der dafür geltenden Frist gemäß Ziffer 9 mitteilt,
  • wenn dies erforderlich ist, um geltende Gesetze, Vorschriften oder zwingende behördliche Anordnungen zu erfüllen oder einen Verstoß gegen solche zu vermeiden,
  • wenn der Passagier auf Anforderung von FAI Angaben über seine Person, einschließlich derjenigen, die aufgrund gesetzlicher Bestimmungen oder behördlicher Anordnungen erforderlich sind, verweigert,
  • wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass der Passagier eine ansteckende Krankheit oder Erkrankung hat, die eine Gefahr für die Gesundheit oder Sicherheit anderer darstellt,
  • wenn der Passagier eine Gesundheitsüberprüfung nach Ziffer 19 verweigert,
  • wenn der Passagier an Gesundheitsschutzmaßnahmen nach Ziffer 19 nicht mitwirkt,
  • wenn berechtigter Zweifel daran besteht, dass der Gesundheitszustand des Passagiers eine unbedenkliche Teilnahme an dem Flug ohne erforderliche ärztliche Sonderversorgung zulässt, es sei denn, dass der Passagier ein ordnungsgemäßes ärztliches Attest vorlegt, welches bestätigt, dass eine entsprechende Teilnahme unbedenklich ist,
  • wenn die Beförderung des Passagiers die Sicherheit oder Ordnung an Bord des Luftfahrzeugs gefährden würde, insbesondere die Gesundheit anderer Passagiere oder der Flugbesatzung gefährden würde; dies gilt insbesondere auch dann, wenn der geistige oder physische Zustand des Passagiers, einschließlich Beeinträchtigungen durch Alkohol oder Drogen, eine Gefahr oder ein Risiko für den Passagier selbst oder für andere Passagiere oder die Flugbesatzung oder an Bord mitgeführte Sachen darstellt oder das Wohlbefinden der anderen Passagiere oder der Besatzung unzumutbar beeinträchtigt,
  • wenn der Passagier ablehnt, sich oder sein Gepäck einer Zollüberprüfung oder einer Sicherheitskontrolle nach Ziffer 18 zu unterziehen, oder während der Sicherheitskontrolle keine zufriedenstellende Antworten auf die Sicherheitsfragen geben kann,
  • wenn begründete Zweifel daran bestehen, dass der Passagier im Besitz von einem gültigen Reisepass, erforderlichen Visum oder anderen Reisedokumenten ist, oder sonstige Anhaltspunkte dafür bestehen, dass der Passagier versucht, in ein Land einzureisen, durch das er/sie nur hindurch reisen darf oder für das er/sie keine gültigen Einreisedokumente hat, oder wenn er/sie solche Dokumente während des Flugs vernichtet oder sich weigert, diese Dokumente der Flugbesatzung zwecks Überprüfung auf Aufforderung herauszugeben, oder der Passagier nicht nachweisen kann, dass er/sie die in der Passagierliste genannte Person ist, oder
  • wenn der Passagier den Sicherheitsmaßnahmen des Flugzeugkommandanten, die dieser in Ausübung seiner Bordgewalt nach Ziffer 16 trifft, nicht Folge leistet.

(2) Die Beförderung kann auch verweigert werden, wenn FAI dem Kunden vor Vertragsschluss mitgeteilt hat, dass dieser Passagier vom Zeitpunkt der Mitteilung an nicht mehr von der FAI befördert wird, oder wenn das Verhalten des Passagiers auf einem früheren Flug das Beförderungsverweigerungsrecht begründet hatte und FAI seine Beförderung daher nicht zumutbar ist.

(3) Wird aus einem oder mehreren der oben genannten Gründe die Beförderung verweigert, bleibt der Gegenleistungsanspruch von FAI gegenüber dem Kunden in voller Höhe bestehen, dem Kunden steht kein, auch kein anteiliges, Zahlungsverweigerungsrecht zu; es besteht kein Beförderungsanspruch.

(4) Eine Schadenshaftung von FAI wegen berechtigter Beförderungsverweigerung ist ausgeschlossen.

(1) Im Fall der Unmöglichkeit der Flugdurchführung wegen

  • eines Widerrufs oder sonstiger Aufhebung oder nicht rechtzeitiger Erteilung notwendiger behördlicher Genehmigungen (z.B. Einreiseerlaubnisse/ Visa für die Crew des Flugzeugs, Überfluggenehmigung, Einfluggenehmigung, Landeerlaubnis oder ähnliches) oder zwingend erforderlicher Bestätigungen anderer Stellen (z.B. Eurocontrol oder ähnlicher Organisationen, Slotzuteilung durch Flughäfen oder sonst zuständige Rechtseinheiten),
  • entgegenstehender gesetzlicher Bestimmungen oder behördlicher Anordnungen (z.B. Überflugverbot, Einflugverbot oder ähnliches) oder unausweichlicher Anordnungen anderer Stellen (z.B. Eurocontrol oder ähnlicher Organisationen, Slotzuteilung durch Flughäfen oder sonst zuständige Rechtseinheiten),
  • höherer Gewalt, etwa Unwetter, Vulkanasche, eine Epidemie oder Pandemie (Ausbreitung von Infektionskrankheiten) oder ähnliche unausweichliche Gesundheitsgefährdungen oder andere Naturkatastrophen, oder Krieg oder kriegsähnlicher Zustände, Terroranschlägen oder besonderer Terrorgefahr, oder ähnlicher weder von der FAI noch vom Kunden beherrschbarer Situationen,
  • Streiks oder Aussperrungen

entfällt die Pflicht von FAI zur Flugdurchführung und zur Erbringung damit zusammenhängender Leistungen.

(2) Soweit die Leistungspflicht von FAI wegen Unmöglichkeit entfällt, entfällt auch die Pflicht des Kunden zur Zahlung des Charterpreises oder weiterer Gegenleistung.

(3) Tritt die Unmöglichkeit während des Fluges ein, ist FAI verpflichtet, nach Wahl des Kunden

  • den Flug bis zum nächstgelegenen Flugplatz, auf dem die Landung möglich und zulässig ist, fortzusetzen, oder
  • zum Ausgangsflugplatz zurückzukehren oder, falls dies nicht möglich oder nicht zulässig ist, zum dorthin nächstgelegenen Flugplatz zu fliegen;

der Kunde ist zur Zahlung des bezogen auf die Dauer des tatsächlich durchgeführten Fluges anteiligen Charterpreises und der angefallenen Zusätzlichen Kosten gemäß Ziffer 7 sowie zum Ausgleich von Zusatzkosten verpflichtet, die aufgrund der Flugausführung nach Wahl des Kunden entstehen (z.B. höhere Treibstoffkosten, Landegebühren o.ä.).

(4) Schadensersatzansprüche wegen der Unmöglichkeit der Flugdurchführung sind ausgeschlossen, es sei denn, die Umstände, welche die Unmöglichkeit ergeben, beruhen auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Anspruchsgegners.

(1) Wird die Flugdurchführung wegen

  • eines Widerrufs oder sonstiger Aufhebung oder nicht rechtzeitiger Erteilung notwendiger behördlicher Genehmigungen (z.B. Einreiseerlaubnisse/ Visa für die Crew des Flugzeugs, Überfluggenehmigung, Einfluggenehmigung, Landeerlaubnis oder ähnliches) oder zwingend erforderlicher Bestätigungen anderer Stellen (z.B. Eurocontrol oder ähnlicher Organisationen, Slotzuteilung durch Flughäfen oder sonst zuständige Rechtseinheiten),
  • entgegenstehender gesetzlicher Bestimmungen oder behördlicher Anordnungen (z.B. Überflugverbot, Einflugverbot oder ähnliches) oder unausweichlicher Anordnungen anderer Stellen (z.B. Eurocontrol oder ähnlicher Organisationen, Slotzuteilung durch Flughäfen oder sonst zuständige Rechtseinheiten),
  • höherer Gewalt, etwa Unwetter, Vulkanasche, eine Epidemie oder Pandemie (Ausbreitung von Infektionskrankheiten) oder ähnliche unausweichliche Gesundheitsgefährdungen oder andere Naturkatastrophen, oder Krieg oder kriegsähnlicher Zustände, Terroranschlägen oder besonderer Terrorgefahr, oder ähnlicher weder von der FAI noch vom Kunden beherrschbarer Situationen,
  • Streiks oder Aussperrungen

unvorhersehbar erheblich erschwert oder ist wegen der genannten Umstände ein Flug nur noch unter Gefährdung von Leib oder Leben der Crew oder Passagiere an Bord des Flugzeugs oder mit Gefahr für das Flugzeug durchführbar, so kann jede der Vertragsparteien den Vertrag kündigen (Kündigung wegen erheblicher Erschwernis oder Gefahr). Die Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Textform (z.B. Brief, E-Mail, Fax oder Textnachricht); während des Fluges kann die Kündigung, wenn der Kunde sich an Bord des Flugzeugs befindet, auch mündlich vom Kommandanten bzw. gegenüber dem Kommandanten erklärt werden.

(2) Wird die Kündigung wegen erheblicher Erschwernis oder Gefahr vor dem Abflug erklärt, ist der Kunde nur zur Zahlung des anteiligen Charterpreises für bis zur Kündigung bereits erbrachte Leistungen und von bis dahin bereits entstandenen Zusätzliche Kosten gemäß Ziffer 7 verpflichtet.

(3) Wird die Kündigung wegen erheblicher Erschwernis oder Gefahr während des Fluges erklärt, ist FAI verpflichtet, nach Wahl des Kunden

  • den Flug bis zum nächstgelegenen Flugplatz, auf dem die Landung möglich und zulässig ist, fortzusetzen, oder
  • zum Ausgangsflugplatz zurückzukehren oder, falls dies nicht möglich oder nicht zulässig ist, zum dorthin nächstgelegenen Flugplatz zu fliegen;

der Kunde ist zur Zahlung des bezogen auf die Dauer des tatsächlich durchgeführten Fluges anteiligen Charterpreises und der angefallenen Zusätzliche Kosten gemäß Ziffer 7 sowie zum Ausgleich von Zusatzkosten verpflichtet, die aufgrund der Flugausführung nach Wahl des Kunden entstehen (z.B. höhere Treibstoffkosten, Landegebühren o.ä.).

(4) Schadensersatzansprüche wegen einer Kündigung wegen erheblicher Erschwernis oder Gefahr sind ausgeschlossen, es sei denn, die Umstände, welche die erhebliche Erschwernis oder Gefahr ergeben, beruhen auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Anspruchsgegners.

(1) Die Beförderung von Passagieren und Gepäck oder Fracht durch FAI unterliegt den zwingenden Vorschriften des Montrealer Übereinkommens (1999) und der Verordnung (EU) Nr. 2027/1997 in ihrer jeweils geltenden Fassung oder, soweit außerhalb der Europäischen Union stattdessen anwendbar, des Warschauer Abkommens (1929) in der Fassung von Den Haag (1955) oder des Zusatzabkommens von Guadalajara (1961).

(2) Die Schadenshaftung von FAI bei Tod oder Körperverletzung von Passagieren, bei Zerstörung, Verlust oder Beschädigung von Reisegepäck sowie im Fall der Verspätung bei der Beförderung von Passagieren und Reisegepäck besteht nach den in Absatz 1 vorgenannten zwingenden Vorschriften.

(3) Hat bei der Entstehung des Schadens ein Verschulden des Geschädigten mitgewirkt, so finden die Normen des anwendbaren Rechts hinsichtlich des Ausschlusses oder der Minderung der Ersatzpflicht bei mitwirkendem Verschulden des Geschädigten Anwendung.

(4) FAI haftet nicht für Schäden, die aus der Erfüllung von staatlichen Vorschriften durch FAI oder dadurch entstehen, dass der Passagier die sich hieraus gebenden Verpflichtungen nicht erfüllt.

(5) Die Haftung von FAI übersteigt in keinem Fall den Betrag des nachgewiesenen Schadens. Für indirekte oder mittelbare Schäden oder Folgeschäden hat FAI nur Ersatz zu leisten, soweit diese von FAI grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurden; die in Absatz 1 genannten zwingenden Vorschriften bleiben unberührt.

(6) FAI verzichtet nicht auf zu ihren Gunsten geltende Haftungsausschlüsse oder Haftungsbeschränkungen des Montrealer Übereinkommens (1999) und der Verordnung (EU) Nr. 2027/1997 in ihrer jeweils geltenden Fassung oder, soweit außerhalb der Europäischen Union stattdessen anwendbar, des Warschauer Abkommens (1929) in der Fassung von Den Haag (1955) oder des Zusatzabkommens von Guadalajara (1961). Keine der Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäfts- und Beförderungsbedingungen hat einen Verzicht auf solche Haftungsausschlüsse oder Haftungsbeschränkungen zum Inhalt oder bezweckt einen solchen.

(7) Ausschluss und Beschränkungen der Haftung der FAI gelten sinngemäß auch zugunsten ihrer Bediensteten, Vertreter sowie jeder Person, deren Fluggerät von FAI benutzt wird, einschließlich deren Bediensteten und Vertreter. Der Gesamtbetrag, der von FAI und von den genannten Personen zu leisten ist, übersteigt in keinem Fall die geltenden Haftungshöchstgrenzen.

(8) FAI haftet nicht für an Bord des Flugzeugs zurückgelassene Gegenstände des Passagiers.

(1) Vorbehaltlich anders lautender zwingender Vorschriften vereinbaren der Kunde und FAI die Anwendbarkeit deutschen Rechts.

(2) Soweit der Kunde Kaufmann oder eine juristische Person des öffentlichen Rechts ist, gilt als ausschließlicher Gerichtsstand für alle Rechtsstreitigkeiten Nürnberg, Bundesrepublik Deutschland, als vereinbart. Davon unberührt bleiben die sich nach anderslautenden zwingenden Vorschriften ergebenden Gerichtsstände, insbesondere nach dem Montrealer Übereinkommen (1999).

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäfts- und Beförderungsbedingungen unwirksam oder nichtig sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die Parteien vereinbaren, unwirksame oder nichtige Bestimmungen durch möglichst nahe kommende wirksame Bestimmungen zu ersetzen.

Anhang

Unbeschadet der geltenden Sicherheitsvorschriften dürfen folgende Gegenstände nicht in Sicherheitsbereiche oder an Bord eines Luftfahrzeugs mitgenommen werden, es sei denn das Mitführen eines dieser Gegenstände wurde FAI rechtzeitig angezeigt und FAI hat eine entsprechende Genehmigung der zuständigen Behörde für das Mitführen des betreffenden Gegenstandes an Bord des Luftfahrzeugs erhalten:

a) Gewehre, Feuerwaffen und sonstige Geräte, die zum Abschießen von Projektilen bestimmt sind und die in der Lage sind oder zu sein scheinen, durch Abschießen eines Projektils schwere Verletzungen hervorzurufen, einschließlich:

  • Feuerwaffen aller Art, wie Pistolen, Revolver, Gewehre, Flinten,
  • Spielzeugwaffen, Nachbildungen und Imitationen von Feuerwaffen, die mit echten Waffen verwechselt werden können,
  • Teile von Feuerwaffen, ausgenommen Zielfernrohre,
  • Luftdruck- und CO2 -Waffen, wie Luft-, Feder- und
  • Pelletpistolen und -gewehre oder sog. „Ball Bearing Guns“,
  • Signalpistolen und Startpistolen,
  • Bogen, Armbrüste und Pfeile,
  • Abschussgeräte für Harpunen und Speere,
  • Schleudern und Katapulte;

b) Betäubungsgeräte, die speziell dazu bestimmt sind, eine Betäubung oder Bewegungsunfähigkeit zu bewirken, einschließlich:

  • Gegenstände zur Schockbetäubung, wie
  • Betäubungsgewehre, Taser und Betäubungsstäbe,
  • Apparate zur Viehbetäubung und Viehtötung,
  • handlungsunfähig machende und die Handlungsfähigkeit herabsetzende Chemikalien, Gase und Sprays, wie Reizgas, Pfeffersprays, Capsicum-Sprays, Tränengas, Säuresprays und Tierabwehrsprays;

c) spitze oder scharfe Gegenstände, die schwere Verletzungen hervorrufen können, einschließlich:

  • Hackwerkzeuge, wie Äxte, Beile und Hackmesser,
  • Eisäxte und Eispickel,
  • Rasierklingen,
  • Teppichmesser,
  • Messer mit einer Klingenlänge über 6 cm,
  • Scheren mit einer Klingenlänge über 6 cm ab dem Scharnier gemessen,
  • Kampfsportgeräte mit einer Spitze oder scharfen Kante,
  • Schwerter und Säbel;

d) Werkzeuge, die schwere Verletzungen hervorrufen oder die Sicherheit des Luftfahrzeugs gefährden können, einschließlich:

  • Brecheisen,
  • Bohrmaschinen und Bohrer, einschließlich tragbare Akkubohrmaschinen,
  • Werkzeuge mit einer Klinge oder einem Schaft von über
  • 6 cm Länge, die als Waffe verwendet werden können, wie
  • Schraubendreher und Meißel,
  • Sägen, einschließlich tragbare Akkusägen,
  • Lötlampen, Bolzenschussgeräte und Druckluftnagler;

e) stumpfe Gegenstände, die, wenn sie als Schlagwaffe eingesetzt werden, schwere Verletzungen hervorrufen können, einschließlich:

  • Baseball- und Softballschläger,
  • Knüppel und Schlagstöcke, wie Totschläger,
  • Kampfsportgeräte;

f) Spreng- und Brandstoffe sowie Spreng- und Brandsätze, die in der Lage sind oder zu sein scheinen, schwere Verletzungen hervorzurufen oder die Sicherheit des Luftfahrzeugs zu gefährden, einschließlich:

  • Munition,
  • Sprengkapseln,
  • Detonatoren und Zünder,
  • Nachbildungen oder Imitationen von Sprengkörpern,
  • Minen, Granaten oder andere militärische Sprengkörper,
  • Feuerwerkskörper und andere pyrotechnische Erzeugnisse,
  • Rauchkanister und Rauchpatronen,
  • Dynamit, Schießpulver und Plastiksprengstoffe.

g) Ansteckungsgefährliche Stoffe und infizierte, lebende Tiere.

Hinweise gemäß Verordnung (EG) Nr. 2027/1997

Diese Hinweise werden als Pflichtinformationen gemäß Artikel 6 der Verordnung (EG) Nr. 2027/1997 erteilt und können wederals Grundlage eines Schadensersatzanspruches noch zur Auslegung der Verordnung (EG) Nr. 2027/1997 oder des Übereinkommens von Montreal verwendet werden.

Haftung von Luftfahrtunternehmen für Fluggäste und deren Reisegepäck

Diese Hinweise fassen die Haftungsregeln zusammen, die von Luftfahrtunternehmen der Gemeinschaft nach den Rechtsvorschriften der Gemeinschaft und dem Übereinkommen von Montreal anzuwenden sind.

Schadensersatz bei Tod oder Körperverletzung

Es gibt keine Höchstbeträge für die Haftung bei Tod oder Körperverletzung von Passagieren. Für Schäden bis zu einer Höhe von 128.821 Sonderziehungsrechten (SZR) (ca. 153.053 EUR)kann das Luftfahrtunternehmen keine Einwendungen gegen Schadensersatzforderungen erheben. Über diesen Betrag hinausgehende Forderungen kann das Luftfahrtunternehmen durch den Nachweis abwenden, dass es weder fahrlässig noch sonst schuldhaft gehandelt hat.

Vorschusszahlungen

Wird ein Fluggast getötet oder verletzt, hat das Luftfahrtunternehmen innerhalb von 15 Tagen nach Feststellung der schadensberechtigten Person eine Vorschusszahlung zu leisten, um die unmittelbaren wirtschaftlichen Bedürfnisse zu decken. Im Todesfall beträgt diese Vorschusszahlung nicht weniger als 16.000 SZR (ca. 17.600 EUR).

Verspätungen bei der Beförderung von Fluggästen

Das Luftfahrtunternehmen haftet für Schäden durch Verspätung bei der Beförderung von Fluggästen, es sei denn, dass es alle zumutbaren Maßnahmen zur Schadensvermeidung ergriffen hat oder die Ergreifung dieser Maßnahmen unmöglich war. Die Haftung für Verspätungsschäden bei der Beförderung von Passagieren ist auf 5.346 SZR (ca. 6352 EUR) begrenzt.

Verspätungen bei der Beförderung von Reisegepäck

Das Luftfahrtunternehmen haftet für Schäden durch Verspätung bei der Beförderung von Reisegepäck, es sei denn, dass es alle zumutbaren Maßnahmen zur Schadensvermeidung ergriffen hat oder die Ergreifung dieser Maßnahmen unmöglich war. Die Haftung für Verspätungsschäden bei der Beförderung von Reisegepäck ist auf 1.288 SZR (ca. 1.530 EUR) begrenzt.

Zerstörung, Verlust oder Beschädigung von Reisegepäck

Das Luftfahrtunternehmen haftet für die Zerstörung, den Verlust oder die Beschädigung von Reisegepäck bis zu einer Höhe von 1.288 SZR (ca. 1.530 EUR). Bei aufgegebenem Reisegepäck besteht eine verschuldensunabhängige Haftung, sofern nicht das Reisegepäck bereits vorher schadhaft war. Bei nicht aufgegebenem Reisegepäck haftet das Luftfahrtunternehmen nur für schuldhaftes Verhalten.

Höhere Haftungsgrenze für Reisegepäck

Eine höhere Haftungsgrenze gilt, wenn der Fluggast spätestens bei der Abfertigung eine besondere Erklärung abgibt und einen Zuschlag entrichtet.

Beanstandungen beim Reisegepäck

Bei Beschädigung, Verspätung, Verlust oder Zerstörung von Reisegepäck hat der Passagier dem Luftfahrtunternehmen so bald wie möglich schriftlich Anzeige zu erstatten. Bei Beschädigung von aufgegebenem Reisegepäck muss der Passagier binnen sieben Tagen, bei verspätetem Reisegepäck binnen 21 Tagen, nachdem es ihm zur Verfügung gestellt wurde, schriftlich Anzeige erstatten.

Klagefristen

Gerichtliche Klagen auf Schadensersatz müssen innerhalb von zwei Jahren, beginnend mit dem Tag der Ankunft des Flugzeugs oder dem Tag, an dem das Flugzeug hätten ankommen sollen, erhoben werden.

Grundlage dieser Informationen

Diese Bestimmungen beruhen auf dem Übereinkommen von Montrealvom 28. Mai 1999, das in der Europäischen Union durch die Verordnung (EG) Nr. 2027/1997 in der durch die Verordnung (EG) Nr. 889/2002 geänderten Fassung und durch nationale Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten umgesetzt wurde.

General Terms and Conditions (effective April 2016)
of FAI rent-a-jet GmbH
(hereinafter referred to as “FAI”)

FAI rent-a-jet GmbH, Flughafenstrasse 124, 90411 Nürnberg, Germany

The following General Terms and Conditions of FAI in the relevant version at the time of conclusion of the contract shall be an integral part of any contract with FAI for all flights conducted by FAI or any third party according to Section 2 of these General Terms and Conditions. Any deviations thereof or contradictory terms are not acknowledged by FAI unless expressly confirmed in writing by FAI.

The General Terms and Conditions shall apply to both private and public physical and legal persons (the “Person(s)”) unless otherwise stated in the relevant provision.

Any and all contractual obligations of FAI shall be conditional upon being in compliance with applicable mandatory law and are entered into under the provision that all necessary permissions, all necessary crew visa as well as all necessary landing, departure and traffic rights can be obtained and complied with (the “Necessary Preconditions”). In the event that FAI is unable to obtain all these permissions/ rights in order to fulfill the Necessary Preconditions, FAI shall be entitled to withdraw from the respective contract without any liability towards the Customer or the Passengers.

“Customer” means in the following the Person(s) who book(s) a flight with FAI and who is/ are therefore the contractual partner of FAI. “Passenger(s)” mean(s) in the following the person(s) who are on board the aircraft operated by FAI or a third party operator according to Section 2 of these General Terms and Conditions.

A Customer may submit a flight booking request by letter, facsimile, e- mail or phone. However, a flight contract (the “Contract”) shall not be deemed to be concluded unless and until FAI will have sent the Customer a signed flight booking confirmation (the “Confirmation”) which needs to be countersigned by the Customer. The Confirmation shall be sent via e-mail or facsimile. All flights remain subject to availability until FAI will have sent the Confirmation. The Customer shall have the obligation to verify the Confirmation as quickly as possible and to notify FAI immediately about any errors or discrepancies and to promptly return the countersigned Confirmation via e-mail or facsimile to FAI. If the Customer requests changes at a later point in time, FAI may either accept or reject such changes at its sole discretion.

The Customer shall be responsible for passing these General Terms and Conditions and other notices from FAI on to the Passenger(s) completely, correctly and promptly. If the Customer fails to comply with this requirement, the Customer shall indemnify and hold harmless FAI in respect of any and all Passenger claims.

FAI reserves the right to subcontract its contractual obligations in part or in whole to a third party or to third parties including third party operators. In such cases, the terms of business of third party operators shall apply to the Customer, which are hereby incorporated by reference and a copy shall be furnished to the Customer upon request.

In case of such subcontracting to third party operators, the relevant agreement shall not constitute a contract for carriage between FAI and the Customer. The third party operator shall have the sole operational control over the aircraft and FAI shall have no discretion or responsibility regarding operational matters. FAI shall not act as a common carrier or any other type of carrier in respect of any of its obligations under the relevant agreement with such third party and FAI acts solely as agent for the Customer and operator. Acceptance or performance by FAI of any of its obligations under the relevant agreement does not impute to it any liabilities of FAI as carrier but solely as an agent and any liabilities are limited to intent and gross negligence. The third party operator shall have the sole responsibility, liability and control of all aspects of the aircraft charter services provided, including without limitation, aircraft availability and pricing, the commencement and termination of scheduled flights, the operation, regulation and safety of the flight.

At FAI’s option, the subcontracting may be done either directly by FAI or FAI may enter into a separate agreement in the name of the Customer. The Customer hereby authorizes FAI as the Customer’s agent to enter into the third party operator’s terms of business on behalf of and in the name of the Customer.

FAI makes no representation or warranty with regard to the third party operator and will not be liable in any way whatsoever for any loss, damage, injury or expense suffered or incurred by the Customer, the Passenger(s)oranythird partyhowsoever.

The Customer shall indemnify and hold harmless FAI against all liabilities, claims and expenses (including legal costs and fees) in respect of any liability of FAI towards such third party operators for any loss or damage whatsoever (including costs and expenses on a full indemnity basis) arising out of any act or omission of the Customer, its servants or agents or any Passenger(s) carried by authority of the Customer.

No objects may be carried on board that might potentially endanger the aircraft or any persons on board the aircraft. Each Passenger has the obligation to inform him-/herself, prior to boarding the aircraft, about the list of prohibited articles in carry- on and/ or travel baggage. If a Passenger carries any prohibited articles as defined under the applicable law on his/ her body or in his/ her baggage, in particular weapons or similar objects, the Passenger must notify the captain accordingly prior to the commencement of the air trip. The captain shall decide on how these goods are to be transported and he/she shall be authorized to refuse transportation if a safety-risk for Passengers or the aircraft is suspected. Any objects, bulky luggage etc. shall be admitted as carry-on luggage only if significant damages, contamination or hazard of and to other luggage, the aircraft or any Passenger can be positively ruled out. Also refer to “List of prohibited articles” below.

The captain of the aircraft is authorized to take all necessary safety measures at all times. Accordingly, the captain is authorized to change the payload, seating capacity, Passengers, their belongings, and the loading, unloading, or distribution of baggage and freight. Similarly the captain is authorized to decide on whether and how the flight is undertaken, on any deviations from the flight route, and where to land. Furthermore, the captain is entitled to refuse to carry Passengers about whom FAI had not been notified, or cancel or divert a flight if the conduct of a Passenger is deemed to adversely affect safety or personal rights of other Passengers or the crew. In such an event, the Customer shall pay the contractual charter price and bear any additional costs incurred by FAI in respect of the proper measures taken in such situation.

FAI shall issue the transportation documents. In order to enable FAI to do that, the Customer shall provide FAI with a complete Passenger list and all other necessary information and documentation no later than 24 hours or by the deadline set out by FAI before departure. The Customer shall be responsible for providing FAI with correct and complete information. In addition, the Customer shall be responsible for ensuring that the Passengers carry with them all necessary travel documents such as passports, visa, vaccinations, etc. The Customer shall be liable for any damages resulting from any incorrect or incomplete information provided to FAI or from the delayed or improper provision of such information. The Customer shall indemnify FAI in respect of all cost incurred in connection with Passenger(s) not complying with all legal requirements of the country of departure, countries travelled through, and the country of destination, including but not limited to the current currency and health regulations. FAI may deny boarding of a Passenger that does not have all required documents, without being liable for any damages due to such denied boarding.

The charter price includes transportation from the agreed place of departure to the agreed place of arrival, including the costs for crew, crew hotel accommodation, landing fees, en-route navigation fees, standard food and beverage, handling at business aviation handling agents as well as security fees.

The charter price does not include any of the following cost positions (the “Additional Costs”): ground transport service between airports and between airports and town terminals or hotels, costs and fees for upgrade or special catering, VIP-handling, required extension of airport opening hours, costs for de-icing, procurement of additional traffic rights and special services as well as aircraft de-icing on the ground, cost for visa stamps and customs, customs duties as well as airport and Passenger taxes, fees, duties and other charges and taxes levied by law, administrative regulations or rules of another entity such as airports on the Passengers or for the utilization of services by such Passengers, including country-specific Passenger taxes, fees and duties, as well as costs for the usage of on board communication (such as internet, sat- com telephone etc.). If FAI incurs any Additional Costs, Customer shall pay those to FAI in addition to the charter price.

The agreed payment terms for the respective Contract are laid out in the Confirmation. Unless otherwise agreed, the charter price shall be paid in full before the first (ferry) flight departure upon receipt of FAI’s payment request, including the cost for a ferry flight which might be necessary to position the aircraft to the airport where the Passenger(s) will start his/ her/ their flight trip. The Customer understands and agrees, that meeting this deadline is an essential condition for the fulfillment of the relevant Contract with FAI or the relevant third party operator. If any payment is delayed, FAI may charge the Customer with interest on the delayed amount at the rate applicable according to German law. Furthermore, FAI is entitled to claim additional damages caused by the delay.

All further costs subsequently and after the issuance of the final invoice charged to FAI in connection with the Customer’s flight shall be paid by Customer in addition to the final invoice.

If any payment is delayed or insufficient, FAI is entitled to cancel the booking and charge the Customer for such cancellation as set forth under 8. below and refuse transportation of the respective Passenger(s).

Valid currencies are Euro and US-Dollar. The applicable currency is defined in the respective Confirmation. The Customer may pay by bank transfer or credit card (VISA, MasterCard or American Express). FAI reserves the right to demand a fee in the amount of up to 5% on the charter price in case of credit card payment with American Express. The charge for credit card payments represents liquidated damages.

In the event the aircraft is not able to depart at the place of departure at the scheduled time or during stopovers due to Passenger(s), baggage or freight not being ready for boarding in time, or missing travel or other necessary documents which are in the responsibility of the Customer and/or the Passenger(s), or due to other actions or omissions of the Customer, its employees, agents or Passenger(s), including, without limitation, Customer or Customer ́s Passenger(s) acting in any way (or threatening to act in any manner) likely to jeopardize any aircraft or any person or property therein or elsewhere or disobeying the lawful authority of the captain of the aircraft or breaching any applicable law relating to his/ her/ their use of, or travel abroad, the aircraft before, during or after any flight, the Customer shall compensate FAI for any losses, claims damages, liabilities or expenses suffered by FAI, such losses etc. to include (without limitation) any parking fees, actual demurrage charges incurred at the respective airport and actual extra fees for additional actual ground time and block time or other charges levied by an airport or any charges imposed on FAI by the third party operator (as stipulated under sec. 2) as a result of the late return of the aircraft. In addition, the Customer shall reimburse FAI for any additional cost evidenced to the Customer, which are incurred by FAI in connection with the delay or cancellation of a flight due to the reasons set forth under this clause 7.

In the event that the performance of the flight schedule is prevented or delayed by the Customer or anyone acting on its behalf including but not limited to any Passenger or any goods not arriving in a timely manner at the terminal and/or the aircraft prior to and to meet the scheduled time of departure (which may result i.a. in a non-compliance with the crew duty and rest times and a non-reaching of any planned connecting flights with the accordant aircraft as well as an expiration of granted slots), FAI or the relevant third party operator may at its absolute discretion and without liability depart as scheduled or delay departure. In case of departure, it shall be deemed that departure took place with full Passengers aboard and no refunds of any type shall be due to the Customer due to such Passenger(s) missing the flight. In case of a delayed departure, any additional expense(s) attributable to such delayed departure shall be borne by the Customer.

FAI may withdraw from the charter contract immediately without prejudice of its rights and without being obligated to pay damages to the Customer or the Passenger(s), for any compelling reason, including, without limitation:

  • an insolvency proceeding is commenced against the Customer or its assets or the Customer encounters other severe financial difficulties,
  • the Customer fails to pay the charter price or to provide securities on the due date,
  • force majeure or another cause for which FAI or the relevant third party operator is not responsible or circumstances beyond the reasonable control of FAI or of the relevant third party ́s operator prevent the performance of the flight; or
  • the German Department of Foreign Affairs has published current travel warnings and security advice for the destination, which may result in danger to the aircraft or to Passenger(s).

In such cases FAI shall not be obligated to offer a later flight.

If at any time prior to the scheduled time of departure the aircraft becomes unavailable or unserviceable for any reason whatsoever, FAI will endeavor to find another suitable aircraft from its own fleet or by another operator at the same price. Should this prove to be impossible, FAI will endeavor to find an alternative operator and/or aircraft at a price as close as possible to the charter price and suggest such possibility to the Customer for acceptance. If FAI is not able to substitute another aircraft or the Customer does not accept the available alternatives, FAI shall return the charter price to the Customer and shall not be under any further liability whatsoever to the Customer. However, the Customer shall remain liable to pay for any part of the flight schedule that has already been operated or any costs already incurred.

If a flight cannot be performed as consequence of the withdrawal or the late granting of the necessary governmental authorizations the present contract will be considered as terminated without respect to the flight. In such case, FAI will be relieved of any obligation whatsoever towards the Customer by refunding that part of the charter price which has already been paid minus any expenses incurred by FAI.

In case the Customer withdraws from the contract before the scheduled departure, the Customer shall pay a cancellation fee based as set forth below:

− Up to 10 days before the 1st scheduled departure: 25% of the charter price;
− less than 10 days but at least 48 hours before the 1st scheduled departure: 50% of the charter price;
− less than 48 hours before the 1st scheduled departure: 75% of the charter price;
− less than 12 hours before the 1st scheduled departure: 100% of the charter price.

FAI may apply any monies already received from the Customer in satisfaction of such cancellation fees.

The time of FAI’s receipt of the written cancellation notice shall govern the applicable charge. Any cancellation by the Customer has to be in writing by mail, e-mail, facsimile or text message (SMS).

Any cancellation of flights with third party operators according to Section 2 of these General Terms and Conditions are subject to the cancellation charges of such third party operators which are incorporated in the relevant Contract by reference. The Customer shall be liable to pay all such cancellation fees to the third party operator. In addition, the Customer shall be liable to pay an administrative fee of 5% of the total charter price to FAI. FAI expressly reserves the right to claim from Customer additional costs incurred in relation to such cancellation. The Customer shall pay to FAI the cancellation fee of such third party operators as well as 5% of the total charter price as FAI administrative fee. FAI will issue an accordant invoice to the Customer whereas FAI may apply any monies already received from the Customer in satisfaction of such cancellation fees and administrative fees.

A flight may be rebooked free of charge up to 24 hours before the scheduled departure. Thereafter a rebooking fee of Euro 500.00 may apply. All costs which incur FAI in connection with the requested rebooking, including but not limited to costs related to the aircraft and/or crew positioning needed in order to fulfill the Customer’s original flight request, shall be borne by the Customer. Any rebooking is subject to availability of the aircraft and crew as well as the fulfillment of all Necessary Preconditions. In the event that the Customer requests a change of the destination in connection with any rebooking, the Customer may be obligated to pay a higher charter price and if so shall pay to FAI the respective difference between the previously paid charter price and the new charter price promptly upon receipt of the respective invoice. In any case the Customer shall pay such difference prior to departure of the respective flight. In the event the Customer cancels a rebooked flight, the Customer shall pay to FAI 40% of the charter price as a minimum. In that case, the cancellation fee is based either on the original charter price or on the rebooked charter price, whichever is higher.

These cancellation and rebooking fees represent liquidated damages, whereby FAI expressly reserves the right to claim reimbursement for any additional cost incurred.

In the event that the aircraft is for any reason diverted from any airport, aerodrome or destination shown in the initial flight schedule to another, the journey to the scheduled destination shall be deemed to be complete when the aircraft arrives at such other destination. The Customer agrees to indemnify FAI or the relevant third party operator in full against any supplementary costs incurred as direct result of the diversion in respect of, but not limited to, any additional flying incurred, and pursuant to the provisions of alternative arrangement to enable the Passenger(s) to complete the journey to the intended destination as defined in the itinerary.

Without prejudice of its rights, FAI may refuse, at its sole discretion, to carry any Passenger(s) and/ or his/ her/ their baggage on board of the aircraft if one point or more of the following points have occurred or, FAI reasonably assumes, may occur:

  • such action is necessary in order to comply with any applicable government laws, regulations or orders,
  • the Passenger refuses FAI’s request for information about him- / herself, including information required by governments,
  • the Passenger has a communicable disease or infection that poses a direct threat to the health or safety of others,
  • unless the Passenger provides a suitable medical certificate, the Passenger’s medical condition is such that there is reasonable doubt that the Passenger can complete the flight safely without requiring extraordinary medical assistance during the flight,
  • the Passenger’s mental or physical state (including impairment from alcohol or drugs, disorderly, abusive or violent conduct) presents a safety or health hazard or risk to the Passengers, the crew or to property or may materially affect the comfort of other Passengers or the crew. FAI will make reasonable accommodations for Passengers with disabilities in accordance with applicable laws,
  • the Passenger refuses to submit him-/ herself and/ or his/ her baggage to a security check, or having submitted to such a check, the Passenger fails to provide satisfactory answers to any security questions,
  • the Passenger appears to lack a valid passport, required visa or other travel documents, seeks to enter a country through which he/she may be in transit or for which he/she does not have such documents, destroys such documents during flight, or refuses to surrender such document(s) to the flight crew for review when so requested or the Passenger cannot prove that he/she is the person named in the Passenger list.

On board, the Passengers are to observe the instructions given by the crew. In case of non-compliance, the Customer shall be liable for any damages or losses incurred by FAI.

Without prejudice to the terms of the Convention for the Unification of Certain Rules relating to International Carriage by Air signed at Warsaw (1929) or that Convention as amended by the Hague Protocol (1955) or either those instruments as amended by the Montreal Protocols (1975) and Guadalajara Convention (1961) or the Montreal Convention (1999) or EC Regulation 2027/ 97 (as applicable). FAI shall not be liable for any cancellation or delay of a flight if not caused directly by the gross negligence or willful misconduct of FAI and not for unforeseen technical malfunctions or cancellations. In particular, FAI shall not be liable for force majeure and events beyond its reasonable control as hindrances caused by the authorities or third parties, governmental orders (e.g. landing and over flying rights) or conditions, embargo, blockades, strike, lockout, war (including undeclared) or warlike situations, unrest, natural catastrophes, weather conditions and security risks or technical breakdown. Furthermore, FAI shall not be liable for actions of other airlines, security and ground handling firms and their vicarious agents, for personal belongings left on board the aircraft by the Passenger(s)

All warranties, conditions, representations whatsoever implied by statutory or common law are, to the fullest extent permitted by law, excluded from these General Terms and Conditions. The liability of FAI for death or personal injury caused by its gross negligence or fraudulent misrepresentation shall remain unaffected, if not otherwise stipulated under the applicable Convention.

FAI reserves all defenses and limitations available under the Warsaw Convention and the Montreal Convention, whichever may apply to such claims including, but not limited to, the defense of Article 20 Warsaw Convention and Article 19 of the Montreal Convention, and the exoneration defense of Article 21 of the Warsaw Convention and Article 20 of the Montreal Convention. The limits of liability shall not apply in cases described in Article 25 of the Warsaw Convention or Article 22 (5) of the Montreal Convention, whichever may apply.

In no event shall FAI be liable for indirect special, consequential, exemplary or incidental losses and/ or damages, including but not limited to loss of profits, lost business, loss of goodwill, loss of opportunity arising out of or resulting from, or in any way related to the Contract or the provision of services hereunder or the failure of or delay in the services and Customer hereby waives for itself and on behalf of the Passenger/ s any right to such losses and/ or damages.

Liability for death and personal injury shall be in accordance with the applicable law.

Any exclusion or limitation of FAI’s liability shall apply to and be for the benefit of FAI’s employees, agents, servants and representatives and any third party whose aircraft is operated by FAI and the respective employees, agents, servants and representatives of that third party.

The Customer incurs unlimited liability for damages of the aircraft or the aircraft interior if caused by the Passenger(s) or any additional crew member provided by the Customer. The Customer’s liability shall be irrespective of any liability agreement between the Customer and its Passenger or its crew members.

The Contract as well as the performance of the transportation services are governed by the laws of Germany, in particular the Air Traffic Act, the Montreal Convention or the Warsaw Convention (as applicable) and the EC Regulation No. 2027/97 in the form of EC Regulation No. 889/2002, as well as these General Terms and Conditions. Passengers shall be compensated and assisted in the event of denied boarding and for cancellation or long delay of flights, in accordance with the EC Regulation No.261/2004.

All matters of the relevant Contract falling under the Warsaw and Montreal Conventions shall be resolved as provided therein. The Conventions apply, if a Passenger ́ s journey involves an ultimate destination or stop in a country other than the country of departure. The Conventions govern and may limit the liability of the operator for death or personal injury or loss of or damage to baggage and for delay. Customer shall ensure that details of this notice are given to each Passenger before embarkation on the aircraft. If the Customer is a merchant or a legal person under the public law, the exclusive place of jurisdiction shall be with the courts of Nürnberg, Federal Republic of Germany.

If any provision of these General Terms and Conditions is or becomes invalid or void, the other provisions shall not be affected thereby. The parties agree to replace any invalid or void provision by a valid provision which has a content that is as similar as possible to the invalid or void provision.

Carriage hereunder shall be subject to the rules and limitations relating to liability and all other provisions established by the Montreal Convention insofar as such carriage is ‘international transportation’ as defined therein and is governed thereby.

The basis for the rules described below is the Montreal Convention of 28 May 1999 which is implemented in the European Community by Regulation (EC) No 2027/97 (as amended by Regulation (EC) No 889/2002) and national legislation of the member states of the European Community.

This is a notice required by European Community Regulation (EC) No. 889/2002 for carriage by air in the European Community. This notice may not be used as a basis for a claim for compensation, nor to interpret the provisions of the Regulation or the Montreal Convention, and it shall not be part of the Contract between FAI (to be understood as “air carrier”) and/or the Customer/Passenger(s). No representation is made by FAI as to the accuracy of the contents of this notice.

This information notice summarizes the liability rules applied by European Community air carriers as required by the European Community legislation and the Montreal Convention.

There are no financial limits to the liability for Passenger injury or death. For damages up to 113,100 Special Drawing Rights (SDRs) the air carrier cannot contest claims for compensation. In case of a claim which is above that amount, the air carrier can defend itself against that claim by proving that it was not negligent or otherwise at fault.

In case of a Passenger delay, the air carrier is liable for damages unless the air carrier took all reasonable measures to avoid the damages or it was impossible to take such measures. The liability for a Passenger delay is limited to 4,694 SDRs.

In case of a baggage delay, the air carrier is liable for damage unless it took all reasonable measures to avoid the damage or it was impossible to take such measures. The liability for baggage delay is limited to 1,131 SDRs.

The air carrier shall be liable for destruction, loss or damage to baggage up to 1,131 SDRs. In the case of checked baggage, it shall be liable even if not at fault, unless the baggage was defective. In the case of unchecked baggage, the carrier shall be liable only if at fault.

Passenger baggage weight is limited for flight safety reasons and varies according to aircraft type. Items determined by the crew to be of excessive weight or size will not be permitted on the aircraft. A Passenger may benefit from a higher liability limit by making a special declaration at the latest at check-in and by paying a supplementary fee.

If the baggage is damaged, delayed, lost or destroyed, the Passenger must write and complain to the air carrier as soon as possible. In the case of damage to checked baggage, the Passenger must write and complain within seven days, and in the case of delay within 21 days, in both cases from the date on which the baggage was placed at the Passenger’s disposal.

Any action in court to claim damages must be brought within two years from the date of arrival of the aircraft, or from the date on which the aircraft ought to have arrived. Carriage shall be subject to FAI’s current General Terms and Conditions.

LIST OF PROHIBITED ARTICLES

Passengers are not permitted to carry the following articles in their hold baggage, unless the Customer has notified FAI adequately in advance that any Passenger wants to carry any of those articles and FAI has obtained an approval from the relevant authority that such article may be carried in the hold baggage:

… explosives and incendiary substances and devices capable of being used to cause serious injury or to pose a threat to the safety of the aircraft, including:

  • ammunition,
  • blasting caps,
  • detonators and fuses,
  • mines, grenades, and other explosive military stores,
  • fireworks and other pyrotechnics,
  • smoke-generating canisters and smoke-generating cartridges,
  • dynamite, gunpowder and plastic explosives.

Without prejudice to applicable safety rules, Passengers are not permitted to carry the following articles into security restricted areas and on board an aircraft, unless the Customer has notified FAI adequately in advance that any Passenger wants to carry any of those articles and FAI has obtained an approval from the relevant authority that such article may be carried on board the aircraft.

…that discharge projectiles; devices capable, or appearing capable, of being used to cause serious injury by discharging a projectile, including:

  • firearms of all types, such as pistols, revolvers, rifles, shotguns,
  • toy guns, replicas and imitation firearms capable of being mistaken for real weapons,
  • component parts of firearms, excluding telescopic sights,
  • compressed air and CO2 guns, such as pistols, pellet guns, rifles and ball bearing guns,
  • signal flare pistols and starter pistols,
  • bows, cross bows and arrows,
  • harpoon guns and spear guns,

slingshots and catapults;

…; devices designed specifically to stun or immobilize, including:

  • devices for shocking, such as stun guns, tasers, and stun batons,
  • animal stunners and animal killers,
  • disabling and incapacitating chemicals, gases and sprays, such as mace, pepper sprays, capsicum sprays, tear gas, acid sprays and animal repellent sprays;

… ; objects with a sharp point or sharp edge capable of being used to cause serious injury, including:

  • items designed for chopping, such as axes, hatchets and cleavers,
  • ice axes and ice picks,
  • razor blades,
  • box cutters,
  • knives with blades of more than 6 cm,
  • scissors with blades of more than 6 cm as measured from the fulcrum,
  • martial arts equipment with a sharp point or sharp edge,
  • swords and sabres;

… tools capable of being used either to cause serious injury or to threaten the safety of aircraft, including:

 

  • crowbars,
  • drills and drill bits, including cordless portable power drills,
  • tools with a blade or a shaft of more than 6 cm capable of use as a weapon, such as screwdrivers and chisels,
  • saws, including cordless portable power saws,
  • blowtorches, bolt guns and nail guns;

… objects capable of being used to cause serious injury when used to hit, including:

 

  • baseball and softball bats,
  • clubs and batons, such as billy clubs, blackjacks and night sticks,
  • martial arts equipment;

… ; explosives and incendiary substances and devices capable, or appearing capable, of being used to cause serious injury or to pose a threat to the safety of the aircraft, including:

 

  • ammunition,
  • blasting caps,
  • detonators and fuses,
  • replica or imitation explosive devices,
  • mines, grenades and other explosive military stores,
  • fireworks and other pyrotechnics,
  • smoke-generating canisters and smoke-generating cartridges,
  • dynamite, gunpowder and plastic explosives.
Jetzt online bewerben!